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Aktueller Newsletter vom Zahnarzt Team Luzern 

 

Juli 2020

 

newsletter zahnarzt luzern zahnarztteam schulte

 

 

dr. markus schulte zahnarzt luzern

Liebe Patienten und Freunde des Zahnarzt Team Luzern

Aufregende und bedrückende Wochen liegen hinter uns und noch immer hat uns das Thema „Coronaepidemie“ fest im Griff. Nach der teilweisen Schliessung unserer Praxis während des Lockdowns (nur Notfallbehandlungen waren möglich) ist unser Team seit Ende April wieder vollzählig im Einsatz und wir bieten- unter strikter Anwendung des Schutzkonzeptes für Zahnarztpraxen – nun wieder unser ganzes Leistungsspektrum an.

Zu Ihrer Sicherheit gehen wir folgendermassen vor:

  • Beim Eintritt in die Praxis bitten wir Sie, Ihre Hände zu waschen und zu desinfizieren.
  • Danach messen wir kontaktlos Ihre Körpertemperatur und bitten Sie, einen kurzen Fragebogen auszufüllen.
  • Bitte haben Sie Verständnis, dass wir zur Zeit aus Gründen der Hygiene die Türen zu den Wartezimmern und zum Bad offen stehen lassen.
  • Durch unser konsquentes Hygienemanagement und die grosszügigen Platz- und Abstandsverhältnisse können wir Ihnen in unseren Räumen bestmöglichen Infektionsschutz gewährleisten.

Daher empfehlen wir Ihnen,  Ihre periodische Dentalhygiene-Kontrollsitzungen in jedem Fall wahrzunehmen, damit eventuelle Folgeschäden an Zähnen, Kiefer und Parodont vermieden werden.

Sollten Sie Symptome wie Fieber, Husten, Halsschmerzen, Verlust des Geruchssinns bei sich bemerken, sagen Sie bitte Ihren Termin bei uns rechtzeitig ab, solange Sie nicht ein negatives Corana-Testergebnis vorweisen können.

Ich wünsche Ihnen einen schönen und gesunden Sommer!
Herzliche Grüsse

Ihr Dr. Markus Schulte

Inhalt

  • Aktuelles aus unserer Praxis
  • Neue Website zum Thema „Zahnarztangst / Dentophobie“
  • Bleaching-Sommeraktion
  • Aus der Welt der Zahnmedizin: „Auf die richtige Zahnpasta achten!“
  • Ein interessanter Fall aus unserer Praxis: Feste dritte Zähne in einem Tag mit Zygomaimplantaten

empfang zahnarzt luzern

Öffnungszeiten während der Sommermonate

Unsere Praxis ist auch während der Sommerferien durchgehend zu den üblichen Zeiten geöffnet und telefonisch erreichbar.

Neue Website zum Thema „Dentophobie – die Angst vor dem Zahnarzt

Wer kennt es nicht, das mulmige Gefühl vor dem Zahnarztbesuch? Etwa 30% der Bevölkerung geben an, Angst vorm Zahnarzt zu empfinden. Bisweilen sind traumatische Kindheitserlebnisse der Grund für die Phobie, die sich in Herzrasen, Schweissausbrüchen, Würgereiz auf dem Behandlungsstuhl aber auch Schlaflosigkeit in der Nacht vor dem Termin äussern kann. Oft ist die Dentophobie aber eine unerklärliche Urangst. Das Bewusstsein, dass der Zahnarzt heute „gar nicht mehr weh tut“, hilft den Betroffenen wenig, die zudem auch noch häufig mit Ihrer Angst nicht ernst genommen werden.

Für die Zahngesundheit und das körperliche bzw. psychische Allgemeinbefinden kann die angstbedingte Vermeidung des Zahnarztbesuches verheerende Folgen haben. Daher ist professionelle Hilfe oft unentbehrlich. Unsere Praxis ist seit vielen Jahren auf die Behandlung von Angstpatienten spezialisert. In unserer neuen Internetseite www.dentophobie.ch widmen wir uns ganz diesem wichtigen Thema, mit ausführlichen Informationen darüber, wie wir Angstpatienten erkennen und behandeln.

Zahn Bleaching Luzern Aktion Sonderangebot

Bleaching-Aktion Sommer 2020

Was gibt es Schöneres ale ein gewinnendes Lächeln mit strahlend weissen Zähnen? Unsere Sommeraktion „Bleaching“ macht es möglich: Die professionelle ZOOM-Zahnaufhellung in unserer Praxis erhalten Sie im Rahmen unserer Bleaching-Aktion in diesm Sommer für nur Fr. 400.-.  Mit ZOOM werden Ihre Zähne deutlich heller, wobei die Aufhellung meistens mehrere Jahre anhält.
Weitere informationen über Bleaching erhalten Sie hier auf unserer Website

die richtige zahnpasta

Aus der (zahn)medizinischen Forschung

 

Auf die richtige Zahnpasta achten!

Prof. Stefan Zimmer: „Anwendung alter Hausmittel ist kein adäquater Ersatz für leistungsfähige und nach wissenschaftlichen Standards entwickelte Zahnpasten“
In jüngster Zeit werden zunehmend im Netz und in sozialen Medien Empfehlungen abgegeben, wie man sich selbst zu Hause Zahnpasta herstellen kann, um Plastikmüll zu vermeiden. „Das Ziel der Plastikreduktion halten wir von der Deutschen Gesellschaft für Präventivzahnmedizin (DGPZM) für ein wichtiges gesellschaftliches Anliegen und unterstützen es. Wir fordern daher die Hersteller von Zahnpasten auf, auf alternative Verpackungen z.B. aus nachwachsenden Rohstoffen oder zumindest recyclebaren Grundstoffen umzustellen“, sagt Prof. Dr. Stefan Zimmer von der Universität Witten/Herdecke, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Präventivzahnmedizin DGPZM.

„Als wissenschaftliche Fachgesellschaft für Präventivzahnmedizin haben wir aber vor allem die Sicherstellung und Verbesserung der Zahngesundheit der Bevölkerung im Blick und möchten daher nachdrücklich auf die gesundheitliche Bedeutung von Zahnpasten hinweisen, deren Zusammensetzung wissenschaftlich begründet und deren Wirksamkeit in vielen internationalen Studien belegt ist“, so Zimmer. Die zweimal tägliche Anwendung fluoridhaltiger Zahnpasten leistet einen entscheidenden Beitrag zur Kariesprophylaxe. Bei richtiger Auswahl der Zahnpasta kann sie 40 bis 50 Prozent der Karies verhindern, allein durch den Kontakt mit den Zähnen. Der Effekt durch die Entfernung der Zahnbeläge kommt noch hinzu. „Die Entwicklung derart leistungsfähiger Zahnpasten hat sich in einem jahrzehntelangen Prozess ständiger Optimierung vollzogen. Die Anwendung alter Hausmittel ist kein adäquater Ersatz dafür“, sagt Prof. Zimmer.

Fluorid: Fluorid ist der wichtigste kariespräventive Inhaltsstoff von Zahnpasten. Der Mechanismus des Kariesschutzes beruht auf dem direkten Kontakt des Fluorids mit den Zähnen, wobei es den Verlust von Mineralien aus der Zahnhartsubstanz verhindert. Diese „Entmineralisierung“ ereignet sich bei fast jeder Nahrungsaufnahme, weil Bakterien auf der Zahnoberfläche Zucker zu Säuren abbauen, die wiederum Mineralien aus der Zahnoberfläche herauslösen können. Fluorid fördert die Wiedereinlagerung bereits verloren gegangener Mineralien. Eine Zahnpasta sollte daher auf jeden Fall Fluorid enthalten. „Rezepturen zum Selbstanmischen, wie sie gegenwärtig in den Publikumsmedien angegeben werden, enthalten unserer Kenntnis nach kein Fluorid und können nicht wirksam vor Karies schützen“, betont Prof. Zimmer.

Schaumbildner: Schaumbildner verbessern die Reinigungswirkung einer Zahnpasta und sorgen für ein Frischegefühl, das dazu motiviert, die Zähne länger und damit besser zu putzen. Wissenschaftlich belegt ist, dass Schaumbildner in einer Zahnpasta die Gesundheit des Zahnfleisches fördern. Eine Konzentration von 2 Prozent sollte dabei allerdings nicht überschritten werden. Gängige Produkte des deutschen Marktes überschreiten diese Grenze nicht.

Abrasivstoffe: Abrasivstoffe sind wichtig für die Reinigung der Zähne, gleichzeitig dürfen sie diese aber nicht zu sehr abnutzen. Hier spielen die Art und Menge der Abrasivstoffe, aber auch die Teilchengröße eine entscheidende Rolle. Zu viel und nicht auf die Gesamtmischung angepasster Abrasivstoff in einer Zahnpasta kann zum vermehrten Abschleifen von Zahnsubstanz führen. Unter den Bedingungen des häuslichen Selbstanmischens kann es schnell passieren, dass falsche und zu viel Abrasivstoffe in die Zahnpasta gelangen. Schlämmkreide – Kalziumkarbonat – wird beispielsweise auch in herkömmlichen Zahnpasten als Abrasivstoff eingesetzt, dabei wird aber beim Herstellungsprozess auf eine einheitliche Korngröße und eine gleichbleibende Konzentration in der Zahnpasta geachtet, um Zahnschäden bei den Nutzern zu vermeiden. Prof. Zimmer: „Die Einhaltung solcher Qualitätsanforderungen dürfte beim Herstellen unter häuslichen Bedingungen kaum zu gewährleisten sein.“

Weitere Inhaltsstoffe zeitgemäßer Zahnpasten beugen bakteriellem Zahnbelag, Zahnfleischbluten, empfindlichen Zahnhälsen, Zahnstein und Mundgeruch vor. „Auf alle diese wichtigen Wirkungen sollten Sie nicht verzichten. Die kursierenden Rezepte zum Selbermachen von Zahnpasta sind alte Hausrezepte, deren Wirksamkeit nicht belegt ist und von denen nach dem anerkannten Stand des Wissens auch keine Wirksamkeit zu erwarten ist“, so Zimmer weiter.

Mikroplastik: Zahnpasten werden häufig auch im Zusammenhang mit Mikroplastik als Beispiel genannt. Tatsächlich gab es bis vor ca. zehn Jahren vereinzelte Produkte, die Kunststoffpartikel als Abrasivstoffe enthielten. Heute gibt es in Deutschland keine Zahnpasta, die Mikroplastik enthält.

Zu einer optimierten Mundhygiene gehört neben einer guten Zahnpasta auch die richtige Zahnbürste. Auch hier sind Naturprodukte wie Miswak (Ästchen des Zahnbürstenbaumes) oder Naturborsten laut Prof. Zimmer keine gute Alternative. Mit ihnen lassen sich die Zähne nicht adäquat reinigen und außerdem sind sie hygienisch bedenklich, da sie Schlupfwinkel für Bakterien, Viren und Pilze bieten. „Auch hier sind allerdings umweltschonende Alternativen in Sicht. Erste Produkte, die auf Biokunststoffen aus nachwachsenden Rohstoffen basieren, sind bereits erhältlich.“
Kontakt:
Prof. Dr. Stefan Zimmer, stefan.zimmer@uni-wh.de oder 02302 / 926-660

© 2019 www.medaustria.at
Quelle: Universität Witten/Herdecke (UW/H)

Weiterlesen: Die richtige Zahnpasta

feste dritte zähne an einem tag fallbeispiel

Der interessante Fall:

Feste dritte Zähne in einem Tag mit Zygoma-Implantaten

Diese 66-jährige Patientin wandte wegen einer ästhetischen und funktionellen Totalsanierung an uns. Sie litt an fortgeschrittener Parodontitis, die schon zum Verlust  diverser Zähne geführt hatte, andere Zähne waren gelockert. Die Extraktion aller verbliebenen Zähne war unausweichlich.  Mehrere konsultierte Zahnärzte hatten ihr eine  etwa 12-monatige Behandlungsprozedur mit vorgängigem Knochenaufbau und späterer implantation vorgeschlagen, wobei sie während dieser Zeit eine provisorische Vollprothese hätte tragen müssen.
Aus diesem Grund und wegen der geplanten mehrfachen Eingriffe konnte sich die Patientin nicht für die vorgeschlagene Behandlung entscheiden.
Nach gründlicher Untersuchung einschliesslich 3D-Tomographie konnten wir der Patientin einen alternativen Vorschlag machen, der sie überzeugte: In einem Eingriff unter Vollnarkose wurden alle Zähne in beiden Kiefern entfernt und gleichzeitig vier besonders stabile Implantate im Ober- und Unterkiefer gesetzt. Wegen des massiv reduzierten Knochenvolumens im hinteren Oberkiefer konnten wir als Alternative zum Knochenaufbau zwei im Jochbein verankerte Zygoma-Implantate einsetzen. Diese All-On-Four-Methode erlaubt eine Sofortbelastung der Implantate ohne lange Warte- und Einheilzeiten.

Etwa vier Stunden nach der Operation konnte unsere Patientin mit festem, auf den Implantaten verschraubten Zahnersatz mit einer Begleitperson unsere Praxis verlassen und nach Hause fahren. Die festen provisorischen Zähne erlauben von Anfang an eine normale Belastung, zum Beispiel beim Essen. Nach etwa vier Monaten konnten wir dann den definitiven Zahnersatz anfertigen.

Weitere ausführliche Informationen über die Sofortversorgung mit der All-On-Four-Methode erhalten Sie hier