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Implantate – Einzelzahnimplantat und Implantate im zahnlosen Kiefer

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Informieren Sie sich auch über „Feste Dritte Zähne an einem Tag“

 Der schnellste Weg zu festen Zähnen:Die All-On-Four-Methode kommt ohne Knochenaufbau aus. Der provisorische Zahnersatz wird wenige Stunden nach der Operation fest auf den vier Implantaten verschraubt.

Einzelzahn-Implantat

Wenn einzelne Zähne fehlen und durch Implantate ersetzt werden, so spricht man von einem Einzelzahn-Implantat. In der Vergangenheit wurden Einzelzahnlücken meist durch Brücken geschlossen. Das dabei unabdingbare starke Beschleifen der Nachbarzähne ist vor allem bei gesunden, kariesfreien Zähnen nicht unbedenklich. Die Folge ist manchmal ein Absterben der Zahnpulpa (Nerv), was dann eine Wurzelbehandlung nach sich zieht. Auch führen die Kronenränder nicht selten zum Rückgang des Zahnfleischrandes mit unästhetischen Resultaten.

Bruecke fuer Frontzaehne, Zahnarzt Luzern
Früher die Regel: Ein fehlender Frontzahn wird nach Beschleifen der Nachbarzähne durch eine Brücke ersetzt. 

Implantat fuer Frontzahn, Zahnarzt Luzern
Heute wird eher ein Implantat zum Ersatz des fehlenden Zahnes bevorzugt.

Beim Einzelzahnimplantat wird der fehlende Zahn durch ein Implantat ersetzt, das an die Stelle der verlorengegangenen Zahnwurzel gesetzt wird. Während der Einheilphase von meist wenigen Wochen bleibt das Implantat unbelastet unter der Schleimhaut. Der Patient trägt während dieser Zeit einen provisorischen Zahnersatz, der herausnehmbar oder festsitzend (z.B. Klebebrücke) sein kann. Nach der Freilegung des Implantats und Abdrucknahme wird dann die im Labor hergestellte Krone auf dem Implantat befestigt. Wenn ein Zahn gezogen werden muss, kann die Implantation auch problemlos gleichzeitig mit der Extraktion (Zahn ziehen) erfolgen, man spricht dann von einem Sofortimplantat. Dies erspart dem Patienten einen zusätzlichen Eingriff und ist heute eine Standardprozedur. In bestimmten Fällen ist es allerdings besser, den Zahn zuerst zu entfernen und das Implantat erst dann zu setzen, wenn die Gewebe ausgeheilt sind. Wird das Implantat sofort gesetzt und sofort nach der Implantation mit einer fest darauf verschraubten provisorischen Krone versorgt, nennt man das Sofortbelastung. Diese Vorgehensweise ist für den Patienten natürlich besonders komfortabel, weil er die Praxis mit festem Zahnersatz verlässt und keine provisorischen Brücken oder Prothesen benötigt. Allerdings ist eine Sofortbelastung nicht in allen Fällen möglich oder ratsam und der Implantologe braucht viel Erfahrung, um im Einzelfall die Vorteile der Sofortbelastung gegen mögliche Risiken abzuwägen.

1. Fallbeispiel aus unserer Praxis: Einzelzahn-Implantate

Unsere 27-jährige Patientin S.G. war mit ihrer Frontzahnästhetik unzufrieden: Von Geburt an fehlten ihr die beiden seitlichen Schneidezähne (Nichtanlage), rechts war noch der entsprechende Milchzahn vorhanden, während links der Eckzahn die Position des fehlenden Zahnes eingenommen hatte und der Milcheckzahn dahinter stand. Als störend wurden vor allem die Zahnlücken und der asymmetrische Zahnfleischverlauf empfunden. Die beiden Milchzähne wurden entfernt und mit Implantaten ersetzt. Der Zahnfleischverlauf wurde durch chirurgische Kronenverlängerung harmonisiert. Nach vorgängigem Bleaching haben wir dann die Implantate mit Vollkeramikkronen und die benachbarten Frontzähne mit Keramik-Veneers versorgt. Die Implantatkronen sind von den natürlichen Zähnen nicht zu unterscheiden.

einzelzahnimplantete zahnarzt luzern schulte

2. Fallbeispiel aus unserer Praxis: Einzelzahn-Implantate

einzelzahnimplantete zahnarzt luzern

Die 48-jährige Patientin Maria C. hatte vor einigen Jahren infolge eines Unfalls beide mittleren Schneidezähne verloren und trug seitdem eine herausnehmbare Klammerprothese. Da sie mit ihrem Aussehen und dem Halt der Prothese unzufrieden war, wandte sie sich wegen einer Implantatbehandlung an uns. Durch den Unfall und die lange Zeitspanne ohne Zähne war leider schon viel Knochen verlorengegangen.

einzelzahnimplantete zahnarzt luzern schulte 2

Nach Knochen- und Zahnfleischaufbau und Einsetzen von zwei Implantaten wurden alle vier Schneidezähne mit Vollkeramikkronen versorgt. Die natürliche Ästhetik der Frontzähne ist wiederhergestellt.

Die Alternative zum Einzelzahnimplantat ist auch heute noch die von den Nachbarzähnen getragene herkömmliche Brücken. Sie kommt vor allem dann in Betracht, wenn die Zähne neben der Lücke bereits überkront sind, grossflächige Füllungen aufweisen oder kariös sind und ohnehin einer Behandlung durch Überkronung bedürfen. Bei kariesfreien, gesunden Zähnen wird heute ganz klar die Implantatlösung bevorzugt, die ohne das Abschleifen der Zähne auskommt. Die Kosten einer dreigliedrigen Brücke entsprechen ungefähr denjenigen eines einfachen Einzelzahnimplantates mit Krone.

Die Alternative zum Einzelzahn-Implantat

Die Alternative zum Einzelzahnimplantat ist auch heute noch die von den Nachbarzähnen getragene herkömmliche Brücke. Sie kommt vor allem dann in Betracht, wenn die Zähne neben der Lücke bereits überkront sind, grossflächige Füllungen aufweisen oder kariös sind und ohnehin einer Behandlung durch Überkronung bedürfen. Bei kariesfreien, gesunden Zähnen wird heute ganz klar die Implantatlösung bevorzugt, die ohne das Abschleifen der Zähne auskommt. Die Kosten einer dreigliedrigen Brücke entsprechen ungefähr denjenigen eines einfachen Einzelzahnimplantates mit Krone.

alternative zum einzelzahnimplantat zahnarzt

Brücke: Vor- und Nachteile
  • Keine Operation
  • Gute Ästhetik und Funktion
  • Beschleifen der Nachbarzähne erforderlich
  • Dadurch Absterben des Zahnnerven (Pulpa) möglich
  • Nicht erweiterbar bei Verlust weiterer Zähne
  • Karies und Zahnfleischrückgang am Kronenrand möglich
  • Knochenverlust beim fehlenden Zahn
  • Mundhygiene erschwert
Implantat: Vor und Nachteile
  • Kein Abschleifen der Nachbarzähne
  • Erweiterbarkeit
  • Mundhygiene wie bei eigenen Zähnen
  • Implantat erhält den Knochen
  • Keine Karies möglich
  • Operativer Eingriff erforderlich
  • Aufwändiger, wenn Knochen- oder Zahnfleischaufbau erfoderlich sind.

Implantate für grössere Lücken (teilbezahnte Kiefer)

Fehlen mehrere Zähne, so spricht man vom teilbezahnten Kiefer. Solche grösseren Zahnlücken konnten früher oftmals nur mit herausnehmbaren Teilprothesen geschlossen werden, wenn eine rückenversorgung nicht mehr möglich war. Die herausnehmbare Prothese bedeckt teilweise den Gaumen und kann bei empfindlichen Patienten die Aussprache beeinträchtigen oder Würgereiz auslösen. Mit Implantaten kann die Lücke mit einer implantatgetragenen festsitzenden Brücke geschlossen werden, ohne herausnehmbare Prothesen und ohne gesunde Nachbarzähne abschleifen zu müssen. Ästhetik und Kaukomfort sind bei Implantatbrücken im Gegensatz zu den herausnehmbaren Klammerprothesen hervorragend.

Prothetik früher

Fehlende Zähne im Ober- und Unterkiefer sind mit herausnehmbaren Klammerprothesen ersetzt (Modellguss-Prothese). Diese decken den Gaumen teilweise ab und können höhere Ansprüche an Kaufunktion und Ästhetik nicht erfüllen.

Fehlende Zähne mit herausnehmbaren Klammerprothesen befestigt

Prothetik heute

Ersatz der Unterkiefer-Seitenzähne beidseits mit natürlich aussehenden, festsitzenden Keramik-Brücken und Kronen auf Implantaten.

Festsitzende Keramik-Brücken und Kronen auf Implantaten

Prothese: Vor- und Nachteile
  • Günstiger Preis für einfache Klammer-Prothese
  • Kein operativer Eingriff
  • Schlechte Ästhetik bei sichtbaren Halteelementen, z.B. Klammern
  • Problematischer Sitz der Prothese
  • Abdeckung des Gaumens oder Zungenbügel
  • Schäden an Klammerzähnen möglich
Implantatbrücke: Vor- und Nachteile
  • Optimale Kaufunktion und Ästhetik
  • Lebensgefühl wie mit festen eigenen Zähnen
  • Keine Halteelemente, Gaumen- oder Zungenbügel
  • Benachbarte Zähne werden nicht beeinträchtigt.
  • Chirurgischer Eingriff erforderlich
  • Kosten deutlich höher als bei einfacher Teilprothese

Zahnloser Kiefer und totale Sanierung mit Implantaten

herausgenommene Vollprothese

Der Verlust aller eigener Zähne bedeutete früher unausweichlich das Tragen einer Vollprothese mit allen damit verbundenen Folgen: Druckstellen, häufig schlechter Prothesenhalt, speziell im Unterkiefer, verminderte Kauleistung, Geschmacksbeeinträchtigung, manchmal Würgereiz oder gestörte Aussprache.

Ausserdem bewirkt die Druckbelastung der Prothese einen beschleunigten Rückgang des Kieferknochens (Knochenschwund, auch Atrophie genannt) und damit eine weitere Verschlechterung des Prothesensitzes. Schlecht sitzende Prothesen stützen die Gesichtsweichteile, vor allem die Lippen, schlecht ab, was die Patienten älter aussehen lässt und Faltenbildung der eingefallenen Hautpartien begünstigt. Doch auch die psychologische Wirkung ist nicht zu unterschätzen, da die Vollprothese für viele Menschen das Alter symbolisiert.

Mit Zahnimplantaten sind wir heute in der Lage, diesen Teufelskreis zu durchbrechen: Bereits 2-4 Implantate und darauf montierte Druckknöpfe oder anderen Halteelemente geben einer Totalprothese stabilen Halt. Mit aufwendigeren Konstruktionen ist es heute sogar in den meisten Fällen möglich, festsitzende Brücken in zahnlosen Kiefern zu verankern: Der alte Traum „feste dritte Zähne“ ist inzwischen Realität geworden und gibt vielen Menschen ein wichtiges Stück Lebensqualität zurück.

Seit vielen Jahren liegt ein wichtiger Kompetenz-Schwerpunkt unserer Tätigkeit in der Rehabilitierung zahnloser Patienten sowie der Totalsanierung von solchen Patienten, bei denen alle Zähne entfernt werden müssen. Nachfolgend geben wir Ihnen eine Übersicht über die wichtigsten bei uns angewandten Methoden für herausnehmbaren und festsitzenden Zahnersatz im zahnlosen Kiefer.

Sichtbar mehr Lebensqualität: Zahnlose Patientin vor und nach Eingliederung von festsitzendem Zahnersatz auf Implantaten: Die gute Abstützung der Lippen und Wangen strafft die Haut und verleiht ein deutlich jüngeres Aussehen.

Herausnehmbarer Zahnersatz auf Implantaten

Dies ist die einfachste und oft auch kostengünstigste Variante der Implantatbehandlung zahnloser Patienten. Sie bieten sich vor allem für diejenigen Patienten an, die schon eine Prothese tragen, aber mit dem Prothesenhalt unzufrieden sind. Bei starkem Knochenschwund der Kiefer – nach jahrelangem Tragen von Vollprothesen – ist manchmal eine herausnehmbare implantat-gestützte Prothese einer festsitzenden Konstruktion vorzuziehen. Auf die in den Kiefer eingebrachten Dentalimplantate werden Halteelemente (Druckknöpfe oder Steg) verschraubt, auf denen dann die Prothese sicher einrastet und festen Sitz findet.

Natürlich muss die Prothese auch weiterhin nach den Mahlzeiten herausgenommen und gereinigt werden. Der feste Halt verschafft den Patienten jedoch ein gutes Sicherheitsgefühl und im Vergleich zur normalen Vollprothese viel mehr Kaukomfort. Im Unterkiefer braucht es dazu mindestens zwei Implantate, die mit je einem Druckknopf versorgt werden. Wir bevorzugen jedoch Druckknopf-Konstruktionen mit drei Implantaten, weil die Prothese bei einer Dreipunkt-Verankerung deutlich stabilersitzt und auch beim Abbeissen mit den Schneidezähnen nicht wackelt oder kippt.

Eine Alternative ist das Einsetzen von vier Implantaten, die mit einem Steg aus Edelmetall oder Titan verbunden werden. Die Prothese rastet dann mit grosser Präzision auf dem Steg ein. Der Vorteil der Stegprothese ist diesofortige Belastbarkeit: Bereits einen Tag nach der Implantation bekommt der Patient die Prothese ausgehändigt und kann sofort normal damit kauen, die mühsame Einheilzeit entfällt. Im Oberkiefer empfehlen wir für die herausnehmbare Prothetik keine Druckknöpfe, sondern Stegprothesen auf 4-6 Implantaten, meistens ist jedoch eine festsitzende Versorgung mit einer Implantatbrücke vorteilhafter.

Druckknopf-Anker und Steg
Druckknopf-Anker und Steg geben der Prothese einen festen Halt
Locator-Halteelemente
Die Locator®-Halteelemente sind spezielle Druckknöpfe, mit denen wir die Haftkraft präzise auf die Bedürfnisse des Patienten einstellen können.
1. Fallbeispiel aus unserer Praxis: Herausnehmbarer Zahnersatz auf Implantaten

herausnehmbarer Zahnersatz, Zahnarztteam Luzern

55-jähriger Patient nach Totalsanierung mit 4 Implantaten im Unterkiefer und stegverankerter herausnehmbarer Prothese. Der feste Halt des Zahnersatzes gewährleistet guten Kaukomfort.

Herausnehmbarer Zahnersatz auf Implantaten

2. Fallbeispiel aus unserer Praxis: Herausnehmbarer Zahnersatz auf Implantaten

Herausnehmbarer Zahnersatz auf Implantaten

Diese 39-jährige Patientin, ein ehemaliges Fotomodell, hatte sich vor mehreren Jahren in Osteuropa einer Zahnsanierung unterzogen. Dabei wurden alle Zähne überkront. Die Arbeit wurde leider so schlecht ausgeführt, dass eine massive Parodontitis und Karies unter den Kronen die Folge war. Als sich die Patienten bei uns vorstellte, litt sie an massiven Depressionen, da sie sich schämte, ihre Zähne in der Öffentlichkeit zu zeigen.

Alle Oberkieferzähne mussten entfernt werden. Aufgrund des erheblichen Knochenverlustes haben wir uns für in diesem Fall für eine Stegprothese auf 8 Implantaten entschieden. Extraktionen, Knochenaufbau und Implantation wurden in Vollnarkose gleichzeitig ausgeführt.

Herausnehmbarer Zahnersatz auf Implantaten
Nach der erfolgreichen Rehabilitation: Die Patienten hat ihr Lächeln wiederentdeckt und ihre Depressionen überwunden.

herausnehmbarer Zahnersatz, Zahnarzt Luzern herausnehmbarer Zahnersatz, Zahnarztteam Luzern

Implantat-Brücken im zahnlosen Kiefer: Feste Zähne in einem Tag

Immer mehr Patienten wünschen heute eine Implantatversorgung, die ohne herausnehmbare Prothesen auskommt und „feste Zähne“ schafft, die im Aussehen und Gefühl natürlichen Zähnen gleichkommen. Bislang waren solche Totalsanierungen mit Zahnimplantaten aber extrem aufwändig, da pro Kiefer 6-8, manchmal sogar 10 Implantate eingesetzt wurden und oft zusätzlich noch ein Knochenaufbau erforderlich war. Dies bedeutete für den Patienten sehr hohe Kosten, die für viele ausserhalb der finanziellen Reichweite lagen. Ausserdem betrugen die Behandlungszeiten oft bis zu 12 Monate bis zur Fertigstellung der Brücke, mit monatelangen mühsamen Einheilphasen, die mit herausnehmbaren Vollprothesen überbrückt werden mussten.

Dank der Fortschritte der modernen Implantologie können wir heute unseren Patienten Lösungen anbieten, die wesentlich zeitsparender und komfortabler, sicherer und weniger kostenintensiv sind.

Die All-On-Four-Methode erlaubt es, mit nur vier Implantaten pro Kiefer festsitzenden Zahnersatz als Sofortversorgung zu realisieren. Dabei ist meistens nur ein chirurgischer Eingriff erforderlich, der auch in Vollnarkose möglich ist. Die hinteren Implantate werden mit einer Neigung von 30-45 Grad abgewinkelt eingesetzt. So kann man in der Regel ohne Knochenaufbau auskommen und vermeidet kritische anatomische Strukturen wie z.B. die Kieferhöhle im Oberkiefer und den Gefühlsnerv im Unterkiefer.

Nach dem Einbringen der 4 Implantate (noch vorhandene Zähne können in der gleichen Operation entfernt werden), wird eine zuvor angefertigte provisorische Brücke fest auf den Implantaten verschraubt. Der Patient verlässt unsere Praxis mit festen belastungsfähigen Zähnen. Etwa drei Monate später wird dann die endgültige Brücke angefertigt.
Zahlreiche wissenschaftlichen Studien haben übereinstimmend eine sehr hohe Erfolgsquote für Implantatbrücken nach der All-On-4-Technik ergeben. All-On-4 Brücken sind genauso langlebig und verlässlich wie Konstruktionen mit sechs oder mehr Implantaten. Überdies können wir die für den Patienten belastenden und nicht risikolosen Knochenaufbauten vermeiden und Behandlungszeiten und -kosten deutlich reduzieren. Aus den genannten Gründen bevorzugen wir die All-On-Four-Methode für Totalsanierungen mit Implantaten. Aufgrund unserer grossen Erfahrung mit dieser Methode sind wir von der Langlebigkeit der All-On-Four-Konstruktionen überzeugt und gewähren unseren Patienten eine 10-Jahres Garantie auf Implantatverlust.

Bei extremem Knochenschwund im Oberkiefer, z.B. nach jahrzehntelangem Tragen einer Totalprothese, ist manchmal überhaupt kein Knochen mehr vorhanden und eine normale Implantation damit unmöglich. Als vorteilhafte Alternative zu einer umfangreichen Knochentransplantation bietet sich hier das Zygoma-Implantat an.

Weitere ausführliche Informationen zum Thema „Totalsanierung mit Implantaten“ erhalten Sie hier: „Feste Zähne sofort“

Implantatbrücken zahnarzt

1. Fallbeispiel aus unserer Praxis: All-On-Four Methode

Fallbeispiel All-On-Four Methode, Feste dritte Zaehne

Herr Josef Rütter aus Horw

Der 75-jährige Josef Rütter aus Horw litt an fortgeschrittener Parodontitis, diverse Zähne waren zudem abgebrochen oder durch Karies zerstört. Eine gründliche Untersuchung ergab, dass im Oberkiefer die meisten Zähne nicht erhalten werden konnten und daher eine Totalsanierung erforderlich war.

Der Patient erinnert sich: „Ich hatte meine Zahnprobleme lange vor mir hergeschoben. Teilweise aus Angst, wegen schlechter Erfahrungen, die ich früher gemacht hatte. Aber auch, weil mir mein Zahnarzt kein überzeugendes Sanierungskonzept anbieten konnte. Ich wusste, dass ich mich auf meine Zähne nicht mehr verlassen konnte und es mit „Pflästerli“-Behandlungen nicht mehr getan war. Gleichzeitig wollte ich meine Lebensqualität mit festen Zähnen erhalten und keine herausnehmbare „Schublade“ im Mund haben.

Als Dr. Schulte mir dann die All-On-Four-Methode vorschlug, hat mich dieses Konzept sofort überzeugt. Nur ein Eingriff in Vollnarkose – für mich als ängstlicher Patient ideal. Das für mich entscheidende Argument war jedoch, dass ich schon am Operationstag feste Zähne bekommen würde – ohne monatelange Wartezeiten mit herausnehmbaren Prothesen. Heute weiss ich, dass meine Entscheidung richtig war. Schöne feste Zähne sind für mich ein Stück Lebensqualität, auf das ich nicht verzichten möchte.“

Fallbeispiel All-On-Four Methode, Feste dritte Zaehne

Fallbeispiel All-On-Four Methode, Feste dritte Zaehne

Fallbeispiel All-On-Four Methode, Feste dritte Zaehne

Fallbeispiel All-On-Four Methode, Feste dritte Zaehne

2. Fallbeispiel aus unserer Praxis: All-On-Four Methode

Fallbeispiel All-On-Four Methode, Feste dritte Zaehne

Frau Esther Burckhardt ausThun

Unsere 67-jährige Patientin Frau Esther Burckhardt aus Thun berichtet: „Ich litt an schwerer Parodontitis und konnte mit meinen lockeren Zähnen kaum noch essen. „Die Entzündungen bereiteten mir chronische Schmerzen und ich musste regelmässig starke Schmerztabletten nehmen. Aus Angst vor schmerzhaften Operationen und langwierigen Behandlungen hatte ich das Thema Implantate immer vor mir hergeschoben. Mit meinen abstossenden Zähnen traute ich mich am Ende gar nicht mehr unter die Leute und fühlte mich zunehmend isoliert und depressiv. Als ich dann durch meine Tochter von der All-On-Four-Methode erfuhr, schöpfte ich Hoffnung. Feste Zähne sofort, das war bisher nur ein Wunschtraum gewesen. Eines Tages raffte ich mich dann zur Totalsanierung in Vollnarkose auf. Ich habe meinen Entschluss, mein Zahnproblem ein für alle Mal zu lösen, nicht eine Minute bereut. Mit meinen festen, schönen Zähnen habe ich jetzt ein ganz anderes Lebensgefühl, fühle mich viel jünger und selbstbewusster. Und kann wieder unbeschwert essen, was ich will.“

Weitere Bilder und Videos von anderen in unserer Praxis behandelten Patienten können Sie auf unserer Spezialseite „Feste dritte Zähne in einem Tag“ sehen.

Fallbeispiel All-On-Four Methode, Feste dritte Zaehne

Fallbeispiel All-On-Four Methode, Feste dritte Zaehne

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Fallbeispiel All-On-Four Methode, Feste dritte Zaehne

3. Fallbeispiel aus unserer Praxis: 8 Implantate im Oberkiefer

Implantate im Oberkiefer-Implantologie

Die Fallbeispiele I und II zeigen die All-On-Four-Methode mit einer festen Brücke als Sofortversorgung auf vier Implantaten. In besonders anspruchsvollen Fällen kann es aber manchmal vorteilhaft sein, den Kiefer nicht mit einem aus einem Stück bestehenden Zahnersatz zu versorgen, sondern einzelne, getrennte Implantat-Brücken aus Keramik zu realisieren. Bei diesem sehr aufwendigen Vorgehen müssen im Oberkiefer in der Regel acht Implantate eingesetzt werden, im Unterkiefer reichen meist sechs Implantate aus. Angestrebt wird von uns in jedem Fall eine festsitzende Sofortversorgung (Sofortbelastung) im Bereich der vorderen Implantate, um dem Patienten eine mühsame mehrmonatige Einheilphase mit herausnehmbaren provisorischen Prothesen zu ersparen.

8 Implantate auf Oberkiefer

8 Implantate auf Oberkiefer

Diese 65-jährige Frau konsultierte unsere Praxis, da sie die 20 Jahre alten Brücken im Oberkiefer zunehmend als ästhetisch unbefriedigend empfand. Bei der Befundaufnahme zeigte sich, dass die Zahnsubstanz unter den Brücken durch Karies stark geschädigt war. Die Prognose der Stiftzähne unter den Kronen war so schlecht, dass eine Neuanfertigung der Brücken auf den bestehenden Zähnen nicht mehr ratsam erschien. Die Patientin entschied sich daraufhin für eine Totalsanierung mit Extraktion (Ziehen) aller Oberkiefer-Zähne und Neuversorgung mit 8 Implantaten und 4 separaten Keramikbrücken. Für die Sanierung des Unterkiefers planten wir 3 Implantate und eine Restaurierung aller Zähne mit Einzelkronen aus Vollkeramik.

Zunächst erfolgte eine sorgfältige Fallplanung anhand von Röntgenaufnahmen, Modellen und Fotos. Eine Computertomographie (DVT) ermöglichte eine dreidimensionale Analyse des Kieferknochens und eine virtuelle Simulation der Implantation am Computer.

Die Operation wurde in Vollnarkose vorgenommen: Gleichzeitig mit der Entfernung der Zähne konnten wir acht stabile Implantate im Oberkiefer platzieren, beim hinteren rechten Implantat war ein Knochenaufbau (Sinuslift) erforderlich. Ausserdem führten wir einen Zahnfleischaufbau mit einem Zahnfleisch-Transplantat durch, um die Schleimhaut um die Implantate zu verstärken und einem Zahnfleischrückgang vorzubeugen. Am Ende des Eingriffs wurde eine vorgefertigte provisorische Brücke fest auf den vorderen sechs Implantaten verschraubt, während die beiden hinteren Implantare unbelastet einheilten.

Implantate im Oberkiefer-Implantologie

8 Implantate auf Oberkiefer

Implantate im Oberkiefer-Implantologie

Nach sechs Monaten waren die Implantate fest im Knochen eingeheilt, so dass wir die definitive Versorgung realisieren konnten. Nach Abdrucknahme wurden im zahntechnischen Labor individuell gefertigte Keramik-Pfosten („Abutments“) auf den Oberkiefer-Implantaten verschraubt. Auf diese Keramik-Abutments haben wir dann die vier getrennten Brücken aus metallfreier Vollkeramik zementiert.

Hier geht es zum nächsten Kapitel: Knochenaufbau, neue Verfahren und Sofort-Implantate